Homöopathie
Das homöopathische Prinzip
Homöopathie beruht auf einem medizinischen Naturgesetz, dem Ähnlichkeitsprinzip: Eine Substanz, die bei gesunden Menschen bestimmte Krankheitssymptome hervorrufen kann, ist in gereinigter Form bei Kranken in der Lage, ähnliche Symptome zu heilen.
Hierbei tritt eine Heilreaktion in Kraft, in der der Patient durch Erinnerungen, Träume, emotionale und körperliche Reaktionen krankmachende Verhaltensweisen und Konflikte deutlich erkennen und ändern kann. Die Homöopathie eröffnet somit einen heilsamen Prozess, der aufdeckende psychotherapeutische Behandlungen, Therapien der Biologischen Medizin und oft auch unverzichtbare medikamentöse oder operative Behandlungen ideal ergänzt.
Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, hat die Behandlung mit sanften homöopathischen Arzneien zusammen mit Psychischen Heilmitteln und Diätmaßnahmen schon vor über 150 Jahren in ein psychosomatisches Gesamtkonzept integriert.
Bei akuten Krankheiten kann das homöopathische Mittel oft anhand einiger weniger charakteristischer Merkmale der Erkrankung gefunden werden.
Bei chronischen, psychischen und psychosomatischen Krankheiten
ist immer eine ausführliche Anamnese erforderlich.
Da ein homöopathisches Medikament umso besser wirkt, je mehr es dem Charakter des Kranken entspricht, ist auch bei körperlichen Krankheiten ein eingehendes Gespräch über Vorstellungen, Ängste, Gefühle und Verhaltensweisen erforderlich.
Besonders wichtig sind auffällige und eigenartige seelische oder körperliche Reaktionen,
Dinge, die Sie von anderen Menschen unterscheiden und die für Sie selbst und Ihr individuelles Erleben der Krankheit typisch sind.
Heilreaktionen
In der Heilreaktion, die auf die Einnahme des passenden höomöopathischen Arzneimittels erfolgt, stellt sich der Patient seinen Konflikten, was oft inform von vermehrten Träumen, Tagtraumphantasien oder stärkerer Wahrnehmung der eigenen Gefühle geschieht.
Auf der körperlichen Ebene können Symptome alter Krankheiten kurzzeitig und in abgemildeter Form wieder auftreten, die frühere verletzende und schmerzhafte Situationen wieder ins Gedächtnis rufen. Alte Wunden kommen an die Oberfläche, damit sie heilen
können.
Gefährliche Krankheitszeichen verschlechtern sich in der homöopathischen Erstreaktion, die immer eine Heilreaktion und keine Erstverschlechterung ist, nicht.
Oft erkennt der homöopathisch Behandelte hierbei sehr klar krankmachende Situationen, Einstellungen und Verhaltensweisen in seinem Leben und kann sich für notwendige Veränderungen entscheiden.
Heilungshindernisse
Die Wirkung homöopathischer Mittel kann durch folgende Stoffe blockiert werden:
- Kaffee, auch entcoffeinierter Kaffee
- Kampher und Menthol,
z.B. in Erkältungsbädern, Erkältungsbalsam, Japanischem Heilpflanzenöl
- Drogen, z. B. Haschisch, auch Alkohol in größeren oder regelmäßigen Mengen
- Psychopharmaka
- Cortison
- Antibiotika, auch billiges, antibiotikahaltiges Fleisch
- Schmerz- und Betäubungsmittel, auch in Betäubungsspritzen beim Zahnarzt.
imPuls
Heike Lenz
Heilpraktikerin
Sozialtherapeutin
Philosophielehrerin
Bonn
0228- 32301149