Tibetan Pulsing
Alles Lebendige pulsiert und vibriert. Pulsing arbeitet mit dieser bioelektrischen Energie.
Zugrunde liegt ein System von 24 Organen, unser inneres Organuniversum.
Jedes Organ schwingt in einer eigenen Frequenz und repräsentiert neben seiner physiologischen Funktion eine bestimmte Qualität und psychologische Thematik.
Tiefe pulsierende Berührung, sanfter und zugleich zielgerichteter Druck an bestimmten Punkten und Zonen und speziell abgestimmte Musik veranlassen das System, in seinen natürlichen Energie- Kreislauf zurückzukehren. Die jeweiligen Organe werden mit ihrer ursprüngliche Kraft und Essenz verbunden.
Im Organismus tritt EntSpannung und Vitalisierung ein. Wir erfahren die pulsierende Stille des Seins, unseren Urgrund.
“Wenn man es in unserer heutigen wissenschaftlichen Sprache ausdrückt, geht Yoga davon aus, daß Angst inform negativer elektrischer Ladungen in unserem Nervensystem gespeichert wird und mit Erinnerungen an schmerzhafte Eindrücke verbunden ist. Diese Bilder aus der Vergangenheit formen unsere Wahrnehmung der Gegenwart. Wir assoziieren das, was wir heute sehen, mit unseren schlechten Erinnerungen. Dies wird das “Ego” genannt. Es ist ein elektrisches Verteidigungssystem, um uns vor akuten Schocks zu schützen, indem ein milder Schock induziert wird, den wir Angst nennen.
Bis heute haben die meisten therapeutischen Systeme versucht, mit diesem Problem von der Außenseite nach innen umzugehen, indem sie mit den Angst oder Traurigkeit auslösenden Eindrücken und Erinnerungen gearbeitet haben.
Yoga und Pulsing nimmt den entgegengesetzten Ansatz, indem von innen nach außen gearbeitet wird. Durch bestimmte Körperhaltungen und Bewegungen sowie durch den Gebrauch der inneren Kraft des Herzschlags werden bio-energetische Energieströme durch die betroffenen Nerven gelenkt. Die negative elektrische Ladung, die diese Nerven blockiert, wird durch den hereinkommenden positiven Fluß neutralisiert.
Die Lösung statischer Spannung in den Nerven durch Pulsing ruft eine tiefe Entspannung hervor. Im Verstand ziehen dabei die Bilder vergangener Erfahrungen vorbei wie ein alter Film, aber dieses mal ohne die Ladung von Haß, Traurigkeit oder Angst.”
(Nach Shantam Dheeraj: Bardo Live, Edizioni Naropa)
imPuls
Heike Lenz
Heilpraktikerin
Sozialtherapeutin
Philosophielehrerin
Bonn
0228- 32301149